Die Musikeinlage hurt!

0

Posted by shadaik | Posted in Ailaikh | Posted on 22-02-2010

Schlagwörter:

Die Inspiration für die dieswöchige Musikeinlage ist der Titelsong Ain’t no Rest for the Wicked zum Videospiel Borderlands:

Und dann ist da natürlich Moulin Rouge: In dem Film geht es immerhin um die Liebe zwischen einem werdenden Schriftsteller und einer Edel-Prostituierten. Ich nehm da mal El Tango de Roxanne und Diamonds Are a Girl’s Best Friend raus:
El Tango de Roxanne


Und natürlich darf der Klassiker zum Thema nicht fehlen: Roxanne, das Original zum obigen Tango von Sting, 1979 und damals ein echter Skandalsong:

Diese Musikeinlage holt’s sich zurück

0

Posted by shadaik | Posted in Ailaikh | Posted on 10-02-2010

Schlagwörter:, ,

Hach, Repo! The Genetic Opera.
Was für ein großartiger, vollkommen übersehener Film. Ich habe ihn vor einigen Wochen zufällig über die “Ähnliche-Videos”-Spalte bei Youtube gefunden und fand, begeistert von dem so gefundenen Ausschnitt, eine DVD auf amazon.de (Werbung links).

Kurz zum Film: Repo! ist eine Rock-Oper im Jahre 2057: Organausfälle sind zur Epidemie geworden, die Zivilisation wäre fast untergegangen. Da trat der Konzern GeneCo auf den Plan und lieferte künstliche Ersatzorgane, die auf Kredit finanziert werden konnten. Daneben erfand GeneCo Zydrate, ein extrem wirkungsvolles Schmerzmittel, mit dem Operationen ohne Betäubung vorgenommen werden konnten.
Plastische Chirurgie und künstliche Ersatzorgane wurden zum normalen Bestandteil einer neuen Kultur, in der der eigene Körper zum Modegut wurde.
Aber GeneCo war immer noch ein Wirtschaftsunternehmen und als solches daran interessiert, seine Investitionen zurückzubekommen. Der Konzern ließ ein gesetz beschließen, welches es legalisierte, Organe säumiger Kunden zurückzuholen – aus dem Kunden!
Diesen Job erledigt der Repo Man.

Der Film dreht sich hauptsächlich um die Entwicklungen zwischen GeneCo-Chef Rotti Largo, seinen drei Kindern (Pavi, Luigi, Amber), Nathan/Repo Man, seiner Tochter Shilo und der mit künstlichen Augen ausgestatteten Opernsängerin Blind Meg.
Der Film ergeht sich nicht in Kitsch, dafür in einer überzogen verrotteten Darstellung der Menschheit. Dekadent, brutal, düster ist die Gesellschaft einer Zukunft, in der der repo Man zwar ein extrem, aber keineswegs ein Fremdkörper ist. Andererseits ist es erfrischend, einen Film zu sehen, der seine Charaktere so konsequent zeichnet und sie zu keinem Zeitpunkt schont.

Und nun zur Musikauswahl.

Das erste, was ich von dem Film gesehen und gehört habe ist Let the Monster Rise, einer der entscheidenden Wendepunkte im Film:

Recht früh im Film ekrlärt Nathan, was er ist:

Im Trailer fand die Oper aus dem Filmtitel Verwendung, die den Höhepunkt des Films einleitet und den Film, der hauptsächlich die Welt hinter den Kulissne zeigt, mit einer Darstellung der Oberfläche dieser Welt bricht:

Und der Abschlusssong. Hört sich an wie ein klassisches Happy Ending, hört sich aber auch nur isoliert vom restlichen Ende so an. Es ist mehr ein Lichtschimmer in einem unglaublich düsteren Film:

Die oben verlinkte DVD ist englisch mit deutschen Untertiteln. So, wie ich meine Musicals mag: Im Originalton.

Diese Musikeinlage will euch vernichten

0

Posted by shadaik | Posted in Ailaikh | Posted on 24-01-2010

Schlagwörter:

fangen wir an mit Courtney Gears’ Death to Squishies.
Squishies, das sind organische Lebensformen und die sollen im Roboteraufstand halt venrichtet werden. Okay, dummerweise gehören menschen da mit dazu.

Heilige Scheisse, Tim Curry. Der mann kann einen Song über eine Art Dämon, der sich von verschmutzung und Vernichtung ernährt wie puren Sex klingen lassen. Der Beweis: Toxic Love aus dem ansonsten ziemlich bescheuerten Trickfilm FernGully
Einmal die Filmversion, einmal die komplette mit einem Video, das damit nicht das geringste zu tun hat.

Und dann hätten wir noch meine Lieblingsfolge von The Grim Adventures of Billy & Mandy, Little Rock of Horrors, fast komplett von Voltaire gesungen, der immer wieder für die bösen Songs in Trickfilmen herhält.
Ein bisschen Intro, die restliche Folge ist dann bis kurz vorm Ende nur Musik. Schade, dass die serie in Deutschland praktisch unbekannt ist.

Und zu guter letzt bleibt als krönender Abschluss nur noch das ultimative Böse: Gott selbst, hier bei seinen Plagen über Ägypten, für die er selbst den Grund geschaffen hat (ja, das steht ausdrücklich so in der Bibel: Gott hat den Pharaoh persönlich dazu gebracht, die Juden nicht zu entlassen und dann die Plagen geschickt – was für ein sadistisches Arschloch).
In diesem Titel aus Der Prinz von Ägypten beklagt Moses Sturheit und Stolz Ramses’ – wer sich die Geschichte genauer ansieht macht aber Moses und seinen Gott als den wahren Missetäter in der Geschichte aus.

Urige Musikeinlage

0

Posted by shadaik | Posted in Ailaikh | Posted on 03-01-2010

Schlagwörter:,

Wisst ihr, was ich mag? Dinosaurier!
Dinosaurier sind cool. Und es gibt viel zu wenig Musik über sie. Sammeln wir mal
Okay, Dinosaur von Kinhg Crimson mag ich nicht, aber gehen wir doch einfach mal in die NDW: Lonzo Westphal, yeah!

Und weiter in die 80er:

Avch, wisst ihr was – wo wir schon bei Ugha-Chakka sind:

Und zum Abschluss noch ein Hinweis auf den großartigsten Dinosaurierfilm aller zeiten: Chicken Park. Albern, sinnlos, hirnlos und der heimliche Star ist ein 8 Meter großer schwuler Hahn. Ich liebe den Film!
Der Fim ist dermaßen schlecht, dass selbst auf YouTube (!!!) kaum Videos davon zu finden sind. Vor allem leider nicht der geniale Rap im Abspann (“Chicken Park, ah, come on now, get ready! – Respect that I leaaaaaaaaaaaaaaaaarn….”). Dafür hab ich ein paar repräsentative Ausschnitte und den Song Las gallinas turuletas. Und ja, das zählt: In der kladistischen Taxonomie gehören Hühner wie alle Vögel zu den Dinosauriern.

Christopher Walkens eigene Musikeinlage

0

Posted by shadaik | Posted in Einfach nur Shadaik | Posted on 12-12-2009

Schlagwörter:,

Okay, gesucht hatte ich eigentlich dieses Video:

Gefundne habe ich diese Großartigkeit:

Ich hätte noch den berühmten “More-Cowbell”-Clip eingebunden, in dem Christopher walken Blue Oyster Cult Kuhglocken in ihren Klassiker Don’t Fear the Reaper packt, aber da hat die GEMA was gegen. Ihr wisst schon, die Organisation, bei der man vor dem Betreten eines Verhandlungsraums mangels aufhängbaren Hutes das Hirn in einen Eimer wirft.

Oh, Moment, nehmen wir doch einfach mal nicht Youtube als Quelle. Der Kuhglockenspieler ist übrigens Will Ferrell.

11. Türchen 2009

0

Posted by shadaik | Posted in Einfach nur Shadaik | Posted on 11-12-2009

Schlagwörter:, , , ,

Es ist Dezember und weil ich von einem Pizza-Anbieter einen Adventskalender mit Schokolade als Werbegeschenk bekommen habe, werde ich für jedes Türchen einen Blogeintrag schreiben. den 1. Dezember habe ich verpasst, da war ein Flugzeug drin.
Was in den Beiträgen drin ist? Woher soll ich das vorher wissen?

11. Dezember: Tannenbaum
Blogkonversion: Noch etwas Musik

So, nach einem englischen nun mal ein deutsches Weihnachtslied, damit mir keiner Anglisierung und ähnlich garstige Fremdwörter unterstellt.

O Tannenbaum

Nachtrag
Spannend, die Wikipedia-Artikel deutsch/englisch zum Lied zu vergleichen.
Allein schon die Wahl der Illustration spricht Bände. Interessant auch der in der englischen Wikipedia vorhandene Hinweis auf die Favorisierung des Liedes durch die Nazis, der in der deutschen Version fehlt. Wer mal exemplarisch schauen will, was bei der deutschen Wikipedia falsch läuft, sehe sich das einfach mal an und lese sich dann noch die Diskussionsseite zum Artikel durch, in dem sich ein gewisser Mauki zeigt, der das Prinzip eines Wiki offenbar nicht verstanden hat und sich aufregt, dass ständig andere in “seinem” Artikel rumschreiben.

9. Türchen 2009

0

Posted by shadaik | Posted in Einfach nur Shadaik | Posted on 09-12-2009

Schlagwörter:,

Es ist Dezember und weil ich von einem Pizza-Anbieter einen Adventskalender mit Schokolade als Werbegeschenk bekommen habe, werde ich für jedes Türchen einen Blogeintrag schreiben. den 1. Dezember habe ich verpasst, da war ein Flugzeug drin.
Was in den Beiträgen drin ist? Woher soll ich das vorher wissen?

9. Dezember: Glocken
Blogkonversion: Jingle Bells

Jingle Bells

Das ist die erste Strophe in einfach. Die übrigen Strophen und eine komplexere Notation gibt es hier

Böhmische Musikeinlage

0

Posted by shadaik | Posted in Einfach nur Shadaik | Posted on 07-12-2009

Schlagwörter:,

Mir steckt in letzter Zeit irgendwie die Bohemian Rhapsody im Kopf, das wahrscheinlich chaotischste Stück Musik innerhalb des Mainstream.
Ich will das gar nicht schönreden: Wer Freddy Mercurys Musik hört, der tut das bewusst und glaubt auch nicht, qualitativ gute Musik zu hören. Der hört Queen, der gibt sich in vollem Bewusstsein dem Trash hin – aber das ist durchaus positiv gemeint.

Das Original kennt eh jeder (und bleibt auf YouTube eh nicht lange ungesperrt, von wegen GEMA-Ansprüche). Nehmen wir lieber die Version, die das aktuelle Queen-Revival in mir ausgelöst hat: Die Muppets-Version.

Sehr genial auch Rick Miller, der (fast) das Original singt, aber mit den Stimmen und der Körpersprache der “25 nervigsten Stimmen der Musikindustrie” – von Ricky Martin bis Meat Loaf. Beeindruckende Leistung und dann auch noch richtig gut gesungen.

Dann hätten wir noch eine Star-Trek-Variante. Wer die volle Version davon hat, bitte melden, würd ich gern mal hören. Der Song ist offenbar von Weird Al Jankovich.

Und damit zur Werbung: Mountain Dew ist eine koffeinierte Zitronenlimonade von Pepsi, die es seltsamerweise nie in großem Maßstab nach Europa geschafft hat. Wer es irgendwo findet: Mal probieren, ist wirklich ein seltsamer Geschmack, Zitrone mit Koffein.
Bekannt ist Mountain Dew unter anderem auch für seine kreativen Werbespots – darunter eben auch einer mit der Bohemian Rhapsody:

Und wie es sich langsam zur Tradition entwickelt, kommt natürlich auch dieser musikalisch garnierte Beitrag nicht ohne einen Videospielesoundtrack aus.
oder sowas ähnliches: Bohemian Rhapsody, nachgespielt in Mario Paint von jemandem, der offenbar wirklich viel Freizeit hat.

Musikeinlage wie die Karnickel

0

Posted by shadaik | Posted in Ailaikh | Posted on 25-11-2009

Schlagwörter:,

Alles begann mit der Werbekampagne für das Videospiel Rayman Raving Rabbids:


Biem zweiten Spiel entschied Ubisoft, Verlag des Spiels, sich dann, ein Musikvideo ans Ende der kampagne zu stellen und eine Single dazu rauszubringen:

Und auch für das aktuelle Spiel gibt es wieder sowas, diesmal nochmal ganz anders.

So, und damit wären wieder zwei Dinge planmäßig gefüllt: Die zehntbeiträgliche Musikeinlage und eine zentrale Wissenslücke meiner Leser.
Man liest sich später heute abend zu weniger wichtigen Themen – Politik, Weltanschauung und all dieser Krams, den ich als Fülmaterial zwischen die Musikeinlagen schiebe.

Rechts unterwanderte Musikeinlage

0

Posted by shadaik | Posted in Ailaikh | Posted on 24-10-2009

Schlagwörter:

Oh, ich seh grad, vor den nachgeholten Beiträgen (Virenbekämpfung und Petitionnerstag XXXV) ist noch eine Musikbeilage fällig.
Ja dann – legen wir mal los.

Dem Anfang macht heute ein wenig Lokalkolorit: Der bekannteste mönchengladbacher Schriftsteller, Walter Moers, darf zu Wort kommen mit seiner musikalischen Einlage zu Adolf – die Nazisau.
Walter Moers – Ich hock in meinem Bunker

Und während Moers damit vor allem Aufsehen erregte, bekam Sat.1 einen echten Internetskandal, als ein altes Wochenshow-Video bei Youtube auftauchte und plötzlich von den selbsterklärten Sauberleuten des netzes entdeckt wurde.
Da ging die Löscherei dann los. Das ist zum Glück vorbei und wir können das ebenso gut montierte wie wirklich komische NS-Video zu Born to be Alive hier anschauen.
Naja, also ich find’s zumindest lustig, was für einen Beitrag auf meiner Seite aber ja auch reichen sollte:

Ein paar Jahre zurück hätten wir noch einen kalkulierten Skandal zu bieten: Mel Brooks’ Hitler Rap enthält die musikalisch beste Verwertung der deutschen Nationalhymne und war als Werbung für den Film To Be Or Not To Be gedacht, einen der weniger bekannten Brooks-Filme. Was unter anderem daran liegen kann, dass der Song im Film leider nicht auftaucht.

Bonus
Ach, wo wir schon bei Mel Brooks sind: The Spanish Inquisition als Bonus für Frank, der beim Thema Hitlerwitze meinte “Ihr würdet ja auch keine Witze über die Spanische Inquisition machen, oder?”
mE eine der besten Musical-Nummern überhaupt.