Der erste Ausknet-Monat

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Posted by shadaik | Posted in Einfach nur Shadaik | Posted on 01-08-2010

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Ciao
Ich habe den zu erwartenden Verdienst vorsichtig mit 2 Euro angesetzt, ergeben haben sich 0,48 €
Alleridngs waren die 2 Euro gar nicht so falsch angesetzt, ich habe nur weniger bei Ciao geschrieben, als ich eigentlich wollte. Ich steigere meine Erwartungshaltung also trotzdem auf 3 Euro.

GameDuell
Ich habe tatsächlich meinen alten Account ausgraben können. In dem bin ich bereits seit 2006 als Vollspieler registriert. Gewinn dadurch diesen Monat: 24,40 €
Erwartet hatte ich 10 – bei dieser Erwartung bleibe ich erstmal, sie entspricht etwa miener Gewinnstatistik.

Toluna
Der Start bei Toluna lief gut, es jetzt gut 20.000 Punkte (ca. 5 €) zusammengekommen. Allerdings sind die Umfragen weniger geworden, seit ich mein Profil ausgefüllt habe – ich gehe in Zukunft von ca. 10.000 Punkten pro Monat aus. Die ursprünglich angenommenen 7,50 im Monat waren zu hoch angesetzt.
Dafür gibt es jetzt auch die Option, sich 100.000 Punkte (25 Euro) aufs Konto überweisen zu lassen, wenn man sie hat. Wir reden bei Toluna also nicht mehr von Cash-Äquivalent, sondern von Cash.
Mal sehen, wie sich das weiter entwickelt.

Talkteria
Neu dabei ist Talkteria, ein Forum, in dem man fürs Schreiben von beiträgen Geld in Fomr von konvertierbaren Talkpoints erhält. Nichts, was man ständig macht, aber hin und wieder ist es ganz praktisch, sich gegen geld Fragen beantworten zu lassen oder selbst welche zu beantworten.
Da die Moderatoren leider (meines Erachtens zu streng) auf eine gewisse Beitragslänge achten, entstehen zwar keine Unterhaltungen, zur Information und Meinungsabgabe ist es aber ganz nett.
Der Juli hat mir 5,14 Points = etwa 1,70 &euro gebracht, gar nicht mal schlecht fr den eher gerngen Aufwand und gleichzeitigen Nutzen. Ich schäze mal, es bleibt bei vollen Monaten im Rahmen von etwa 2 €.

Textbroker
Ebenfalls neu dabei ist Textbroker, udn was soll ich sagen – das fluppt.
In einer Woche 29,81 € sind nicht schlecht, auch wenn hier deutlich mehr Zeit investiert werden muss als bei den anderen Möglichkeiten.
Textbroker ist eine Plattform, auf der Textaufträge vermittelt werden. Die Bezahlung ist nach branchenüblichen Maßstäben lächerlich, für Interneteinkünfte aber erheblich.
Ich rechne mittelfristig mit regelmäßig 100+ € im Monat und überlege, die Plattform mit weiteren solcher Textbörsen kombiniert zu nutzen, damit auch ständig genug Aufträge zur Auswahl stehen.

Paid4s
Als Paid4s fasse ich mal alle die Dienste zusammen, die Kleinstbeträge für einzelne Tätigkeiten gaben: Paid4Mail, Paid4Start, sowas halt. Die bringen definitiv nur Kleinkram zusammen, kosten dafür aber auch praktisch keine Zeit. Interessanterweise motivieren sie dazu, seine eMails regelmäßiger im Auge zu behalten – das ist eher ein positiver Effekt auf die Arbeitsweise.
Nun, was hätten wir an Einkünften dort?:
Klamm.de (Paid4Start, 1 Woche): 0,05 €
Clubmail (Paid4Mail, 4 Wochen): 0,85 €
EarnStar (Paid4Mail, 2 Wochen): 0,68 € (plus 5 € einmaliger Startbonus)
Points24 (Paid4Mail, ganzer Monat): 0,73 €

Von Trigami und VG Wort kam erwartungsgemäß kein Geld rein. Das selbe gilt auch für die Teilnahme an Gewinnspielen, wobei die meisten sowieso frühestens diesen Monat enden. Etwas überraschend habe ich allerdings einen 10-Euro-Toys’R'Us-Gutschein gewonnen, der die Tage ankommt – ich zähl den Mal für den August mit.

Zusammenfassung
Erwartetes Ergebnis für Juli: 10,61 € (1,1% der Zielvorgabe)
Erzieltes Ergebnis im Juli: 63,70 € (6,3% d.Z.)
Erwartetes Ergebnis im August: ca. 130 € (13% d.Z.)
Wenn ich meine Erwartungen weiter so übertreffe, werd ich mich allerdings definitiv nicht beschweren ;-)

Das Web auskneten: Ein Experiment

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Posted by shadaik | Posted in Einfach nur Shadaik | Posted on 14-07-2010

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Ich habe ein kleines Experiment vor. Kleinen Moment noch, das muss jetzt sein:

So.
Es geht darum: Wieviel Geld kann ein Mensch, der nicht Robert Basic heisst, monatlich aus dem Internet holen und ist es genug, um davon zu leben? Einen besonderen Schwerpunkt lege ich dabei auf Bezahldienste, die einen dafür bezahlen, sich für einen bestimmten Zeitraum Anzeigen und Links anzuschauen. Read the rest of this entry »

Werbung: Das ignorierte Comedy-Subgenre

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Posted by shadaik | Posted in Eh alle wahnsinnig | Posted on 16-04-2010

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Werbung ist ja sowieso eine Welt für sich und jene im Internet bietet oft besonders elaborate Beispiele für Absurdität. Die Anzeige, die den Test auf Rot-Grün-Blindheit für eine IQ-Frage hält, dürfte jeder schonmal gesehen haben und ist immer wieder ein großer Lacher für jeden, der das Wort “Medizin” auch nur unfallfrei aussprechen kann.

Gut, das Fernsehen erzählt uns, dass unser Verdauungssystem auf Activia angewiesen ist, weil sonst die lustigen gelben Kügelchen in unserem Bauch den Darmausgang nicht finden. Aber im Bio-Unterricht haben sie uns ja auch einzureden versucht, Menstruation sei nicht blau.

Nur: In traditioneller Print- und TV-Werbung versucht man noch, uns Sachen einzureden. Etwa, indem man Jogurt, der Blähungen auslöst als “aktiviert den Darm” verkauft und damit den Verkaufsschlager des frühen 21. Jahrhunderts schafft (kein Witz, was dachtet ihr, was Actimel ist?).

Internetwerbung ist dagegen viel lustiger, wenn sie eben nicht versucht, uns Bullshit zu verkaufen. Beispiel gefällig?:

Ich hätte es ja mit einer Burka vervollkommnet, aber im Grunde ist es schon in seiner Ursprungsform komisch genug.

Das Vitusportal

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Posted by shadaik | Posted in MG Relevant | Posted on 09-04-2010

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Letzten Dienstag ging nach einem Wochenende Arbeit das Vitusportal online, meine variante eines Internetangebotes für die Bürger der Stadt. Hier nun das making-Of, das eigentlich schon am Dienstag online stehen sollte:

Vorgeschichte
Schon seit einem guten halben Jahr trug ich mich mit dme Gedanken, dass es ein Internetforum für Mönchengladbach geben müsste. Was ich beim suchen entdeckte waren das Linke Forum Mönchengladbach (für mich okay, aber insgesamt zu deutlich politisch ausgerichtet) und RuM2Gether, ein Forum, in welchem man ohne Anmeldung nicht mal lesen konnte (und ich gehe nicht in Foren, in denen ich nicht vorher ein wenig mitlesen konnte, was da so los ist).
Etwas anderes musste her, ein politisch allen offenstehendes Forum für lokale Themen. Was mich lange daran hinderte war, dass ein solches Forum dazu verdammt war, vor sich hinzudümpeln. Foren füllen sich nicht von selbst, sie brauchen einen Anreiz für die Diskutanten.

*Argh* Um Gottes Willen, nein, DiskUtanten, DiskU! Keine Disko-Tanten!

Wie dem auch sei, eine zeit lang erfüllten die Kommentarbereiche der lokalen Nachrichtenmedien (Rheinische Post, Bürgerzeitung Mönchengladbach) diese Funktion recht gut.
bei letzterer wurde schließlich eine umfassende Umstrukturierung angekündigt. Die auf genau eines hinauslief, diesen Beitrag. Zwei Tage zuvor wurde ein Kommentar meinerseits mit dem Hinweis gar nicht erst zugelassen, dass Bundespolitik dort nicht diskutiert werde. Es ging um das Tanzverbot am Karfreitag (im übrigen ein Landesgesetz).
Nun muss man fairerweise sagen, dass es noch zwei tage davor eine öffentliche Auseinandersetzung zwischen Martin P. Heinen von der Jungen Union und mir gegeben hatte (nicht die erste), die einigermaßen Wellen schlug.

Auf jeden Fall war somit klar ausgesprochen: Die BZMG ist kein Forum.
Sie bietet aber auch keines an, ebensowenig wie es sonstwo ein brauchbares Forum gab.
Also doch wieder zurück zum eigenen Projekt. Nur war ich inzwischen auch in anderen Punkten von der BZMG enttäuscht – die beständigen Meldungen “In eigener Sache”, kommentarlos übernommene Pressemitteilungen, die fehlende Möglichkeit, Beiträge ihren Verfassern zuzuordnen und ein Umgang mit politischen Gegnern (lies: Der CDU), der auf keine Kuhhaut ging – und ich bin nicht grade ein Freund der CDU. Und, wie ich mitbekam, ich war nicht der erste, von dem Kommentare gar nicht erst erschienen.

Damit war klar: es brauchte ein anderes, besseres Bürgerportal für die Stadt. Mit Fourm und Nachrichten, aber auch einer Vernetzung darüber hinaus. Eine Zentrale für all die Blogger und Twitterer der Stadt, eine seite, auf der ganz MG repräsentiert war nd die beständig mit ihren Mitgliedern wuchs.

Tag 0
Doch wie sollte das Kind nun heissen?
Glabbach.de war vergeben, glabbach.net zwar nicht, aber eine .de-Adresse eignet sich besser zur Weitergabe, weil sie vertrauter ist und somit eher erinnert wird. Frei war jlabbach.de, aber da zweifelte ich, ob Leute es finden und nicht mit dem bestehenden Gladbach.de und Glabbach.de verwechseln würden. Auch meinten einige Leute, die ich fragte, das das wegen der seltsamen Rechtschreibung schwer zu merken sei.
Blieb für mich die Option, etwas mit Vitus zu machen. Vitusform – nee. Vitusnews – auch nicht schön, aber schon besser. Vitusportal – aha, das gefällt mir!
Allein, noch hatte ich Vorbehalte – der Name eines heiligen im Titel? Für mich als Atheist eher fragwürdig.
Aber bei allem hin und her, “Vitus” war als Namensbestandteil der Vitusstadt fest in der Stadt verankert und hatte für die Gladbacher somit Identifikationspotenzial – und es gab schlimmere Heilige als Veit (unter den ganzen Völkermördern und Verbrechern im Heiligenkatalog fällt er sogar sehr positiv auf).
Nun denn, Vitusportal.de sollte es sein und vitusportal.de wurde es.

Die Seite
Klar war schon aus der Konzeption, dass das Vitusportal anders sein sollte als die bestehenden Seiten – politisch unabhängig (trotz meiner Zugehörigkeit zu den Grünen) und für alle Gladbacher da.
Dass die Möglichkeit mitzuschreiben allen registrierten Lesern zur Verfügung stehen sollte, war klar. Die Kommentarfunktion wurde durch ein integriertes Forum ersetzt, in dem auch jederzeit zu Themen diskutiert werdne konnte, über die nicht berichtet worden war.
Und so war die Grundplattform der erste Schritt. Nach einer langen Recherche zu verschiedenen Systemen kam ich schließlich zum Ergebnis, dass Wordpress immer noch das flexibelste System auf dem Markt war. Also setzte ich Wordpress auf.
Und ein erstes Design, wobei ich da am Abend merkte, dass ich zu lange keine eigenen Designs für Wordpress mehr gestaltet hatte – es kam nur noch grafisches Chaos raus.

Also nochmal neu angesetzt, diesmal mit einem bestehenden Design, das ich nur noch anpasste.
Okay, und von dme nachher keine einzige Zeile Programmcode mehr stehen blieb. Na gut, wenigstens stand die Seite nun, der Rest konnte folgen

Der Rest
der rest war vor allem die Einbindung anderer Seiten und ständig neuer Nachrichten. Der Wettbericht war bereits integriert worden, als ich das Design erstellte (die Daten stammen übrigens von einer Wetterstation in Viersen), die beiden wichtigsten teile fehlten aber noch:
– Das Forum war der ursprüngliche Kern des Projekts. Leser sollten in der lage sein, alle Themen zu diskutieren, auch wenn sie nicht auf der Startseite angesprochen waren. Nun waren die meisten Foren nicht eng genug in einen Wordpress-Blog einbindbar, um mit diesem so gut zu interagieren, wie ich das wollte. Es dauerte eine Weile, bis ich auf ein passendes System (SimplePress) stieß und es integrieren konnte.
– Die andere Sache waren die Twitter-Feeds. Eigentlich wollte ich ein Fenster anbieten, in dem die letzten 20 Tweets aus der Stadt erschienen, mit allen Twitterern der Stadt gemischt. Nur hatte twitter diese Möglichkeit inzwischen abgestellt, weil sie zu rechenintensiv war. Blieb die letztendlich umgesetze Liste Gladbacher Twitterer mit Profilbild (aktuell 53, es sind aber noch nicht alle erfasst).

Hinzu kamen noch ein paar Kleinigkeiten. Die Möglichkeit, Artikel zu bewerten war noch wichtig.
Warum die aber wichtig war, dazu später mehr. So viel nur: Sie wird zu dem Zeitpunkt wichtig, wo sich sowohl die Zahl der Leser wie auch der Schreiber ausreichend erhöht hat.

Grobschliff
Blieben noch zwei Dinge bis zur offiziellen Eröffnung.
Das Logo ging relativ schnell, nur sieht man ihm das auch an. was da aktuel steht ist nur ein Provisorium.
Wichtiger war die Trennung von redaktionell erarbeiteten Artikeln (einschließlich jener der Leser) und einfachen Pressemitteilungen. Letztere weiterzugeben machte durchaus Sinn, nur wollte ich nicht, dass sie als Arbeit seitens des Vitusportals ausgegeben wurden.
Also erhielten sie einen eigenen Bereich. Einen wirklich guten Code zu finden, um nur Beiträge einer bestimmten Kategorie abzurufen, hat mich denn auch mal eben einen halben tag gekostet – der Großteil der per Google auffindbaren Lösungen sind instabile Flickschustereien.

Und doch: Am Dienstag war alles startbereit.
Ein paar Funktionen fehl(t)en noch, vor allem die Bloggerliste analog zur Twitterliste (folgt, der Code dafür liegt bereits auf meiner Festplatte, ich suche noch die Blogs zusammen) und die Möglichkeit, unter verschiedenen Designs auszuwählen (ist im grunde schon drin, aber es gibt momentan nur ein Design).

Das Schlimmste aber: ich habe für diesen Beitrag keine Bilder von den Zwischenständen der Seite gemacht undmusste statt dessen eine endlose Textwand von einem Making-Of abliefern.
Mea culpa.

Eine Aussage aus dem Anfang des projekts Vitusportal bleibt aber bestehen: es steht niemals still – der Tag, an dem ich keine neuen Funktionen mehr einfüge, ist noch nicht abzusehen.
Es gibt noch so viele Möglichkeiten, die noch nicht umgesetzt sind und teils auch erstmal vorbereitet werden müssten.

11. Türchen 2009

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Posted by shadaik | Posted in Einfach nur Shadaik | Posted on 11-12-2009

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Es ist Dezember und weil ich von einem Pizza-Anbieter einen Adventskalender mit Schokolade als Werbegeschenk bekommen habe, werde ich für jedes Türchen einen Blogeintrag schreiben. den 1. Dezember habe ich verpasst, da war ein Flugzeug drin.
Was in den Beiträgen drin ist? Woher soll ich das vorher wissen?

11. Dezember: Tannenbaum
Blogkonversion: Noch etwas Musik

So, nach einem englischen nun mal ein deutsches Weihnachtslied, damit mir keiner Anglisierung und ähnlich garstige Fremdwörter unterstellt.

O Tannenbaum

Nachtrag
Spannend, die Wikipedia-Artikel deutsch/englisch zum Lied zu vergleichen.
Allein schon die Wahl der Illustration spricht Bände. Interessant auch der in der englischen Wikipedia vorhandene Hinweis auf die Favorisierung des Liedes durch die Nazis, der in der deutschen Version fehlt. Wer mal exemplarisch schauen will, was bei der deutschen Wikipedia falsch läuft, sehe sich das einfach mal an und lese sich dann noch die Diskussionsseite zum Artikel durch, in dem sich ein gewisser Mauki zeigt, der das Prinzip eines Wiki offenbar nicht verstanden hat und sich aufregt, dass ständig andere in “seinem” Artikel rumschreiben.

Petitionnerstag XLII

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Posted by shadaik | Posted in BRD, Europa, Politik | Posted on 11-12-2009

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In einer positiven Überraschung gibt es diese Woche eine Petition aus unerwarteter Richtung: Von der EU.
Weniger positiv die Verzögerung des Petitionnerstages um einen Tag. Diesmal hab ich auch noch nicht mal eine fadenscheinige Begründung. Ich hab’s gestern einfach vergessen.

Europäisches Logo für Bionahrung
Die Jury, die über das zukünftige europäische Logo für Bio-Lebensmittel entscheidet, hat aus den über 3400 eingereichten Vorschlägen in mehreren Schritten drei für die Endrunde bestimmt und stellt diese nun online für alle Europäer zur Abstimmung:

Mögliche EU-Biologos

Das Originalbild heisst übrigens “Unbenannt2.jpg” – seht ihr, die EU spricht doch deutsch ^^.


Veröffentlichung von Medikamentenstudien

Der Deutsche Bundestag möge beschließen: Pharmaunternehmen und Forschungsinstitute werden gesetzlich verpflichtet, alle Studien über Medikamente zu veröffentlichen, auch und insbesondere dann, wenn diese die Wirkungslosigkeit oder negative Wirkungen eines Medikaments belegen.

Nichts zu ergänzen.

Freistellung von Azubis für Prüfungen

Der Deutsche Bundestag möge eine Änderung von § 10 des Jugendarbeitschutzgesetzes beschließen, wonach
minder- und volljährige Auszubildene in der dualen Berufsausbildung für Prüfungen in erweitertem Umfang als bisher freizustellen sind.

Das hatten wir letzte Woche für die Berufsschule, für Prüfungen macht es aber ebenso Sinn. Momentan werden nur minderjährige Prüflinge freigestellt.

Abwesenheit für SGB-II-Empfänger auf 21 Werktage

Änderung der Ortsabwesenheit nach § 7 Abs. 4a Zweites Sozialgesetzbuch (SGB II) i. V. m. § 3 Abs. 1 Satz Erreichbarkeits-Anordnung (EAO) von 21 Kalendertagen auf 21 Werktage, sprich ohne Sonn- und Feiertage.

Eine Gleichstellung mit der arbeitenden Bevölkerung. Meines Erachtens tun sich 21 Kalender- oder 21 Werktage hier nix.

Fristenangleichung von Einkommenssteuer und Betriebskostenabrechnung

Der Deutsche Bundestag möge beschließen …die Frist für die Erstellung der Betriebskostenabrechnung (12 Monate) mit den gesetzlichen Fristen bei der Einkommensteuer in Einklang zu bringen.

Da man die Betriebskostenabrechnung unter Umständen für die Einkommenssteuererklärung braucht, sinnvoll.

Keine kostenfreien CO2-Zertifikate für Flugzeuge

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Fluggesellschaften ab dem Jahr 2013 ihre CO2-Zertifikate zu 100% kaufen müssen.

Die Fluglinien erhalten 85% der Kohlendioxidmenge, die sie momentan ausstoßen kostenfrei als Zertifikate, den Rest müssen sie dazu kaufen. Ziel dessen ist es, die Kohlendioxid-Produktion der Linien um die fehlenden 15% zu senken So weit, so gut.
Problematisch ist allerdings, dass die Bahn ihre Zertifikate komplett ankaufen muss. Womit diese petition an der falschen Stelle ansetzt – eigentlich sollte die Bahn ebenfalls 85% ihrer Zertifikate umsonst kriegen, um die durch die Zertifikate beabsichtigte Steuerungswirkung ohne hohe zusätzliche finanzielle Belastungen zu erreichen.
Andererseits ist der Effekt der Zertifikate natürlich grundsätzlich höher, wenn alle bezahlt werden müssen.

Verbot des Kleingedruckten

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass in sämtlichen Verträgen (bspw. Mietvertrag, Kaufvertrag, Arbeitsvertrag) das Kleingedruckte verboten wird. Die Schrift muss in einem Vertrag einheitlich sein und einer vorgeschriebenen Mindestgröße entsprechen.

Das wird viele Abzocker richtig ärgern – dafür ;-) .

Jahresabrechnung für Krankenversicherte

Der Petent fordert, dass jeder gesetzlich Krankenversicherte jährlich unaufgefordert eine Übersicht der für ihn abgerechneten Leistungen erhält.

Jahresabrechnung gesetzl. Krankenversicherung:

Jedes Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung soll jährlich unaufgefordert eine Übersicht der für Ihn abgerechneten Leistungen zugeschickt bekommen.

Die Übersicht soll sämtliche abgerechneten Positionen in zeitlicher
Reihenfolge beinhalten.

Jede Position soll Datum, Ort, Leistungserbringer, Leistungsbeschreibung und abgerechneten Betrag ausweisen.

Am Ende der Liste soll der insgesamt aufgelaufene Abrechnungsbetrag stehen.

Das klingt überaus sinnvoll. Vor allem könnte ich dann mal nachschlagen, wann ich zuletzt bei welchem Arzt war (Hausarzt kurz vorm Mauerfall, Zahnarzt Ende 2008, soviel weiss ich noch). Vor allem aber wäre natürlich die Richtigkeit der Rechnung prüfbar.

Gleichberechtigung verheirateter freiwillig Versicherter in der GKV

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass verheiratete, freiwillig gesetzlich Versicherte die gleichen Rechte und Leistungen bekommen wie ledige und Pflichtversicherte, besonders in Hinsicht auf Beitragsfreiheit während des Bezuges von Elterngeld.
Immerhin stehen laut Grundgesetz Ehe und Familie unter besonderem Schutz der staatlichen Ordnung.

Viele Erleichterungen für Verheiratete in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ziehen nur, wenn beide Ehepartner pflichtversichert sind. Dies will diese Petition nun ändern.

Verbesserung der Rückkehrmöglichkeiten privat Versicherter in die GKV

Der Deutsche Bundestag sollte Regelungen vornehmen, die privatversicherten Personen eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung ermöglichen.

Möglich sein sollte es so oder so. Das sehe ich schon als Grundsatz so – Gesundheit ist kein freies Wirtschaftsgut.

Ermöglichung einer Zusatzversicherung für stationäre Behandlung

Der Petent fordert, dass privat Krankenversicherte, die im Standardtarif versichert sind, eine zusätzliche Versicherung für den Fall eines stationären Krankenhausaufenthalts abschließen dürfen

Das ist in der Tat bei vielen Privatkassen nicht erlaubt. Warum, weiss der Teufel.

Fahrtüchtigkeitstest für Rentner

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, das Führerscheininhaber ab erreichen des Rentealters sich regelmäßig (alle 3-5 Jahre) einer ärztlichen Untersuchung unterziehen müssen. Diese sollte aus einem Seh-, Gleichgewichts- und Reaktionstest bestehen.

Das wird in den USA bereits mit Erfolg praktiziert, bei einigen Tests (Sehtest) sehe ich alleridngs keinen grund, dies erst ab dem Rentenalter zu machen.

Freier Zuverdienst zur Frührente

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, die Hinzuverdienstgrenzen bei einem vorzeitigen Altersrentenbezug vor dem 65. Lebensjahr abzuschaffen.

Kurzgesagt: Nö. Wer ohne Rente genug verdient, sollte dem Staat auch nicht auf der Tasche liegen. Sprechen kann man evtl. über eine Anhöhung der Grenzen.

Berücksichtigung aller Einsparpotenziale bei Gebühren, Abgaben und Steuern

Der Deutsche Bundestag möge beschließen …, dass vor einer Erhöhung von Abgaben, Gebühren und Steuern zunächst alle Einsparpotentielle geprüft und gegebenenfalls umgesetzt sind.

Das setzt erstmal voraus, dass man alle Einsparpotenziale kennen könne. Das geht abernicht – irgendeine Idee ist immer neu und nicht geprüft.

Abschaltung der Online-Petitionen

Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass 1.) die Website epetionen.bundestag.de vorerst deaktiviert wird, damit verbunden 2.) der Online- Petitions- Service des Bundestages vorerst ausgesetzt wird und 3.) die dafür aufgewendeten finanziellen Mittel zur Evaluierung wirksamerer direkter demokratischer Partizipationsmöglichkeiten der BürgerInnen der Bundesrepublik in Zeiten der “Digitalen Revolution” in einem offenem Forum mit allen im dt. Bundestag vertretenen Parteien eingesetzt wird.

Oh, eine Resignations-Petition: Macht dne Laden doch endlich dicht, bringt ja eh nix.
Hmm…, nö.

Weg mit dme Arbeitsamt

Der Deutsche Bundestag möge beschließen … Arbeitsagentur in Deutschland aufgelöst wird

Noch so einer.
Als Ersatz schlägt der petent ein Dreisäulenmodell vor: Arbeitslosenversicheurng, Arbeitsmarktagentur und Jobcenter. Wie genau sich das vom jetzigen Model unterscheiden würde, ist mir nicht ganz klar.

Irgendwas mit Selbsterhalt und Unterhaltsforderungen

Der Deutsche Bundestag möge beschließen,
dass Arbeitslosengeld II-Empfänger eine Unterstützung in Höhe des Selbsterhaltes bei Unterhaltsforderungen erhalten.

Die Begründung der Petition hat irgendwie nix mit der Petition zu utn und im Endeffekt verstehe ich beides betrachtend nicht, was die Petentin nun eigentlich will.

Immobilienberücksichtigung, vermutlich bei ALG-II

Der Petent fordert die Berücksichtigung einer selbstgenutzten Immobilie nach dem Verkehrswert.

Und auch hier kann ich bestenfalls vermuten, dass es um ALG-II geht. Irgendwo in der Begründung taucht das Schlagwort “sgb 2″ auf, wird abe rnicht wirklich in einen Zusammenhang gebracht.

Verbot von Nebentätigkeiten für Politiker

Das Ziel dieser Petition soll die Untersagung von Nebentätigkeiten für Politiker auf Bundes und Landesebene sein, die offizielle Parteiämter begleiten und/oder Regierungsverantwortung tragen.

Der Petent argumentiert mit dem Zeitaufwand einer Nebentätigkeit. Hier vertraue ich ehrlich gesagt der selbsteinschätzung der Politiker, auch wenn ich weiss, dass das nicht immer funktioniert.

Verkürzung der Arbeitszeitanforderung für BAFöG-Geld

Der Deutsche Bundestag möge eine Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) dahingehend beschließen, dass die geforderte Dauer einer vorherigen Erwerbstätigkeit für eine vom Einkommen der Eltern unabhängige Ausbildungsförderung verkürzt wird.

Ich habe nie BAFöG beantragt, daher habe ich davon einfach keine Ahnung. Das möge jemand bewerten, der sich damit auskennt.

Nochmal zu StudiVZ

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Posted by shadaik | Posted in Eh alle wahnsinnig | Posted on 05-11-2009

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Eine Pressemitteilung des Anwalts des “Täters”, der sich nun in Gefangenschaft umgebracht hat und die meines Erachtens jeder gelesen haben sollte:

Der Selbstmord eines jungen Mannes und die Mär von einem Datenklau
Presseerklärung vom 03.11.2009

Seit zwei Wochen berichten die Medien über einen angeblichen Datenklau auf den Plattformen „SchülerVZ“, „MeinVZ“ und „StudiVZ“. Danach soll ein 20-jähriger Mann über zwei Millionen Daten aus Profilen der Nutzer herunter geladen und so „Datenklau“ begangen haben.

Als Strafverteidiger dieses jungen Mannes (hier „Daniel“ genannt), der am letzten Samstag in der Untersuchungshaft Selbstmord begangen hat, sehe ich mich veranlasst, der offensichtlich auf einer unzureichenden Quelle basierenden, sachlich falschen und unvollständigen Berichterstattung entgegenzutreten.

Das, was umgangssprachlich als „Datenklau“ bezeichnet wird, ist im Strafgesetzbuch als Ausspähen von Daten unter Strafe gestellt (§ 202a StGB). Ein solcher „Datenklau“ liegt im Falle von Daniel jedoch nicht vor. Ein Ausspähen von Daten im strafrechtlichen Sinn ist nur dann gegeben, wenn die Daten besonders gesichert sind und sie sich ein Unbefugter durch Überwindung der Zugangssicherung verschafft.

Die hier relevanten Daten waren von den Nutzern selbst, offen einsehbar für jedermann ins Netz gestellt und in keiner Weise verschlüsselt worden. Das ist vergleichbar mit der Veröffentlichung von persönlichen Daten in einem Telefonbuch. Es liegt auf der Hand, dass Daten, die frei einsehbar für jedermann veröffentlicht werden, von einem Dritten nicht ausgespäht werden können.

Deshalb leitete die Staatsanwaltschaft auch kein Ermittlungsverfahren nach § 202 a StGB ein. Die diesbezügliche Medienberichterstattung ist insoweit sachlich falsch.

Vielmehr ermittelte die Staatsanwaltschaft unter dem Gesichtspunkt einer versuchten Erpressung.

Danach soll Daniel von dem die Plattform betreibenden Unternehmen eine Zahlung von 80.000 € gefordert oder andernfalls die Veröffentlichung der Daten im Netz 
angedroht haben.

Jedoch gibt es seitens der Verteidigung Hinweise darauf, dass eine Erpressung nicht versucht wurde. Vor der Bezifferung eines Betrages durch Daniel soll ein unbeziffertes Zahlungsangebot durch Mitarbeiter des Unternehmens gemacht worden sein. Wenn dem so gewesen ist, lag Zahlungsbereitschaft seitens des Unternehmens vor, die folglich nicht mit einer Drohung erzwungen werden musste. Ein Freispruch wäre im Falle eines Strafverfahrens durchaus zu erwarten gewesen.

Die Medienberichterstattung hat sich sehr einseitig und fast ausschließlich mit dem „Datenklau“ beschäftigt. Der Mensch Daniel und seine wirklichen Motive beim Programmieren eines Crawlers spielten keine Rolle. Ich habe ihn im Bereich IT als 
außerordentlich begabten jungen Mann kennen gelernt, der beim Programmieren und Anwenden dieses Crawlers seine Fähigkeiten austestete, aber ohne jeden 
kriminellen Hintergrund handelte.

In der Berichterstattung haben sich die Medien kaum mit der Rolle des die Plattform betreibenden Unternehmens beschäftigt.

Aus Sicht der Strafverteidigung stellen sich hier Fragen, die Gegenstand der Beweisaufnahme im Strafverfahren geworden wären. So etwa die Frage, ob das Unternehmen Daniel ein Schweigegeld angeboten hat, um das Aufdecken von „Sicherheitslücken“ der Plattform in der Öffentlichkeit verhindern zu können.

Für ein Unternehmen, das den Usern eine solche Plattform kostenlos zur Verfügung stellt und sich vor allem über die Werbung auf der Plattform finanziert, sind die User das Kapital. Sinkt die Zahl der User, etwa durch negative Berichterstattung in den Medien, sinken auch die Werbeeinnahmen.

Ich bedauere zutiefst, dass Daniel aus dem Leben gegangen ist. Keine Lebenssituation ist ein solcher Schritt wert.

Gemeinsam mit ihm hatte ich für eine Verfahrensbeendigung und seine Zukunft als Datenexperte kämpfen wollen. Ich hätte ihn mir als anerkanntes Mitglied unserer 
Gesellschaft in einem Job als Programmierer von Sicherheitsprogrammen gut 
vorstellen können.

Ulrich Dost
Rechtsanwalt

Ich unterstelle hier zwei Dinge:
1. Wenn ein Anwalt sowas schreibt, weiss er, was er tut
2. Die ganze Geschichte klingt so wesentlich logischer als das, was uns die Betreiber des VZ bisher boten (Ein Spion, der frei zugängliche Daten zusammenstellt will diese an ein Ausland verkaufen, in dem diese Daten ebenso frei zugänglich sind und verlangt Geld, damit er das nicht tut – das ergibt nicht den geringsten Sinn)

So, jetzt zu TrojanSMP/LX

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Posted by shadaik | Posted in Neunmalklug | Posted on 24-10-2009

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Okay, wie vorgestern für gestern angekündigt heute also ( ^^ ) meine kurze Übersicht über die Bekämpfung von TrojanSPM/LX, einen überaus lästigen kleinen Virus, der sich aber lautstark ankündigt.

Symptome
So, dann wollen wir mal: Eine Infektion des Rechners mit TrojanSMP/LX zeigt sich durch diverse englischsprachige Meldungen:
1. Der Bildschirmhintergrund wurde durch eine Viruswarnung ersetzt, Ändeurngen des Hintergrundes über die Bildschirmeigenschaften sind größtenteils gesperrt
Die Warnung zeichnet sich aus durch einen riesigen Text in roten Lettern:

YOUR SYSTEM IS INFECTED!

Das ganze gefolgt von der Empfehlung, eine Anti-Spyware-Software zu installieren.

2. Alle paar Minuten taucht folgende Meldung an der Startleiste auf, ungefär da, wo auch immer die Systemmeldungen (“Neue Updates verfügbar” etc.) nerven auftauchen:

Click here to protext your computer from spyware!
Your computer is infected! Windows has detected an infection of spyware! It is recommended to use special antispyware tools to prevent data loss. Windows will now download and install the most up-to-date antispyware for you.

Diese meldung ist falsch, ein Klick darauf öffnet den Internet Explorer und in diesem eine Seite, die ein angebliches Antispyware-Programm enthält. Dieses ist eine Fäschung, es handelt sich um das eigentliche Virus. Das Virus, welches Sie grade sehen ist ein vorgetäuschtes Virus, welches Sie zum Runterladen der tatsächlichen Schadsoftware, einer als Antispyware getarnten Spyware, verleiten will.
Auf keinen Fall das vom System verlinkte Programm runterladen und installieren!

3. Etwas seltener, aber dennoch ennervierend oft, taucht die folgende Systemmeldung mitten auf dem Bildschirm auf:

WARNING
Attention! System detected a potential hazard (TrojanSPM/LX) on your computer that may infect executable files. You private information and PC safety is at risk. To get rid of unwanted spyware and keep your computer safe you need update your current security software. Click OK to download official intrusion detection system (IDS software).

Auch das ist eine Fälschung.
Schließen Sie die Meldung mit X, ein Klick augf OK bewirkt das selbe wie ein Klick auf die fasche Systemmeldung in der Startleiste.
Die Grammatikfehler sind übrigens so in der Originalnachricht enthalten, die stammen nicht von mir.

4. Diverse Programme werdne nicht mehr ausgeführt. beim versuch, diese zu starten erscheint statt dessen eine gefälschte Systemmeldung, die in englisch darüber informiert, dass das programm infiziert sei und daher nicht ausgeführt werden könne.
Darunter befinden sich die Regedit, die Kommandozeile, Paint und der Taskmanager.

Behandlung
1. Laden Sie sich HiJackThis runter und installieren Sie es.
Nach der Installation wird HiJackThis einen Scan machen wollen. Lassen Sie ihn das tun und er erstellt eine Liste aller Programme, die mit Windows automatisch mitstarten.

2. Suchen Sie in der Liste von HiJackThis einen Eintrag, der das Programm “Advanced Virus Remover” enthält – das ist der Schädling.
Rechtsklick auf den Eintrag und löschen.

3. Laden Sie sich den Spyware Doctor runter und installieren Sie ihn.
Auch dieser wird nach der Instalation eine erste Suche nach Schadsoftware durchführen.
Suchen Sie in den Ergebnissen folgende Einträge und klappen Sie sie auf, um zu erfahren, wo sich betroffene Dateien und Registry-Einträge befinden:
RogueAntiSpyware.HomeAntiVirus2010
Rogue AntiSpyware.AdvancedAntivirus
Spyware.Possible_Website_Hijack

Schreiben Sie alle dort gelisteten Pfade auf.

4. Löschen Sie von Hand alle infizierten Dateien ausser winhelper.dll
Sie können das auch den Spyware Doctor übernehmen lassen, dazu müssen Sie aber eine Lizenz erwerben (etwa 20 €) und das muss ja nun nicht ausgerechnet jetzt sein, oder?

5. Starten Sie den Computer neu. Das Virus wird weiterhin starten, aberlängerbrauchen.
Nutzen Sie die Verzögerung: Starten Sie im Startmenü die Eingabeaufforderung, geben Sie regedit ein und drücken Sie die Enter-Taste.
Löschen Sie nun im Registry-Editor diejenigen Dateien aus Ihrer Notiz, die mit HKEY_… anfangen.
Es kann passieren, dass das Virus sich mittendrin einschaltet und das Programm abwürgt. In dme Fall einfach neu starten und die selbe Prozedur nochmal mit den restlichen Dateien, bis alle Einträge weg sind.

6. Zu guter Letzt bleibt noch die winhelper.dll
Das ist eine echte Windows-Datei, die von den meisten Browsern benötigt wird.
Laden Sie sich die Installationsdatei(en) für Ihre(n) Browser aus dem Netz (Google hilft dabei), deinstallieren Sie die Browser, löschen Sie winhelper.dll und instalieren Sie alle Browser neu.

7. Achja, Sie können das Hintergrundbild von Windows jetzt ganz normal zurückändern.
Wenn nicht, haben Sie wahrscheinlich bei Schritt 5 was übersehen. Einfach nochmal nachsehen.
Etwaige verbliebene Reststücke des Virus sollte Ihre normale Virensoftware jetzt finden und löschen können.

Nachbetrachtung
Advanced Virus Remover bzw. TrojanSPM/LX ist ein böses kleines Virus. Es verleitet Opfer zum Runterladen einer falschen Antivirus-Software und sperrt zugleich alle Programme, die benötigt werden, um es zu löschen.
Dadurch lässt es sich nur über lästige Umwege wieder vom System entfernen.
Und das alles, während es eigentlich nur begrenzten Schaden verursacht. Es beschränkt sich darauf, zu nerven.

Zur Sache SchülerVZ

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Posted by shadaik | Posted in Eh alle wahnsinnig | Posted on 20-10-2009

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Okay, könnte mir bitte irgendwer erklären, was der “SchülerVZ-Hacker” überhaupt so schlimmes getan haben soll?

Er hat ein paar Daten gesammelt und weitergegeben. Öffentlich einsehbare Daten.
Ob er das manuell getan hat oder mit einem Bot, ist dabei irrelevant: Er ist nicht krimineller als der Chef des Falk-Verlages, wenn er einen Stadtplan von Garching verkauft. Oder ein Telefonbuchverleger.
Die “Opfer” des ganzen wollen sich offenbar einfach ihre eigene Dummheit nicht eingestehen: Wer Daten veröffentlicht, muss nunmal damit rechnen, dass die Daten dann öffentlich sind.

Jetzt wird ihm allerdings Erpressung vorgeworfen – ich behaupte allerdings, dass dieser Vorwurf auch erst entstand, als klar wurde, dass es gar keine Handhabe gab.
Denn es ist schon auffällig, wie die Leute beim VZ zunächst gar kein Vergehen angeben konnten – ebensowenig die Berliner Polizei.
Bin ich der einzige der findet, dass das zum Himmel stinkt?

Meine Vermutung: Die Klage soll einen Gesichtsverlust verhindern.
Die (vermutlich gerechtfertigte) Spekulation ist die, dass das Thema bis zum Urteilsspruch niemanden mehr interessiert und das VZnetwork den Prozess daher ruhig verlieren kann – die Kosten sind geringer als der Gesichtsverlust, hätte man gar nicht erst Anzeige erstattet.

de.wikipedia.org: Eine Motzschrift

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Posted by shadaik | Posted in Eh alle wahnsinnig | Posted on 19-10-2009

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Die deutsche Wikipedia. Hort für profilierungssüchtige Wichtigtuer, die zeigen wollen, wie toll sie sind.
Nun gut, das Risiko war von Anfang an bekannt, aber damals meinte man die Verfasser der Artikel. Statt dessen hat es aber die Moderatoren und Admins erwischt – zumindest in Deutschland.

Einen Moderatoren der deutschen Wikipedia hat man sich als Dampflok vorzustellen, die immerzu gradeaus über ein Gleis prescht.
Dies allerdings eben stets nur gradeaus. Nun könnte man meinen “Gut, ignoriert die Lok die Weichen halt, ist ja weit und breit kein anderer Zug, mit dem sie zusammenstoßen könnte” – aber sie ignoriert die Weichen nicht einfach. Wenn die Moderatorenlok eine Weiche passiert, so biegt sie sie grade oder schmilzt sie gleich ganz ein. Aus ihren Auslässen zischt der Dampf dabei aus dem Kessel, man vermeint den Qualm leise ein “Relevanzkriterien” oder auch “Neutralität” zu flüstern – wenn es richtig laut wird auch mal ein “Eigenrecherche” oder ähnliches.

Das wäre dann der Löschwahn. Es ist unglaublich, was die Wikipedianer alles für löschenswert halten. MOGIS zum Beispiel, einen der wichtigsten Konterakteure in der Internetsperrendiskussion.
Aber zur bloßen Löschwut hat Fefe schon einen besseren Kommentar geschrieben, als ich es hier auf die Schnelle kann:

Liebe Wikipedia-Forenblockwarte. Laßt mich als Friedensangebot mal ein häufiges Mißverständnis aufklären, dem auf Wikipedia immer wieder Blockwarte zum Opfer fallen. Das Relevanzkriterium bezieht sich nicht darauf, ob ihr oder irgendjemand einen bestimmten Begriff für relevant haltet. Sondern ob der Text, der da zu dem Begriff steht, relevant für die Erklärung des Begriffes ist.

Denn das ist das schöne bei einem Wiki. Niemand erleidet einen Schaden, wenn noch ein weiterer Eintrag dabei ist. Es gibt kein Buch, was dann zu dick zum Herumtragen würde. Es gibt keine Elektronen, die alle werden. Und nur weil ihr einen Begriff nicht kennt, heißt das noch lange nicht, dass der auch für die andere Milliarde Internetnutzer irrelevant ist. Wer sich diese Entscheidung über andere anmaßt, hat den Beruf verfehlt und hätte doch Heiseforentroll bleiben sollen.

Ein Hinweis sei noch ergänzt: In der englischen Wikipedia gibt es das in diesem Ausmaß nicht. Im Gegenteil, dort finden sich völlig selbstverständlich eigene Artikel beispielsweise zu praktisch jeder Comicfigur der 40er Jahre. Und hat ein solcher Artikel mal ein deutsches Gegenstück, so ist der englische um Längen besser (ich benutze die deutsche Wikipedia eben deshalb schon lange so gut wie nicht mehr).

Viel interessanter ist die Selektivität. Diese geschieht nach mehreren Kriterien:
1. Naturwissenschaft vor
Es ist auffällig, wie wenig bei den Naturwissenschaften gelöscht wird. Noch weniger bei der Mathematik, wo wirklich jeder nur für kleinste Sondergruppen relevante Kleinkram drinstehen darf – und das noch dazu in einer Kürze, die anderswo gleich Protest auslösen würde.

2. Rechts vor Links
Die Verkehrsregelgrundlage gilt auch in der Wikipedia – man vergleiche mal eine beliebige linke Persönlichkeit mit einer etwas prominenteren Unionsfigur – “Kritik”-Abschnitte bei konservativen Politikern sind eine seltenheit, während man einen linken Politiker, der diesen Abschnitt nicht aufweist, erstmal finden muss.

3. Neutralitätswahn
Das ist kein Wikipedia-Phänomen, sondern ein mehr oder weniger deutsches: es gibt offenbar ernsthaft Leute, die glauben, man könne beliebige Sachverhalte neutral darstellen. Mal ehrlich: Wer kommt auf so einen Schmarn?
Zumal die Wikipedia ja ständig davon spricht, eine Enzyklopädie zu sein. Eine Enzyklopädie aber ist ein politisches Werk – gemeint ist wahrscheinlich ein Lexikon (beides ist in englisch eine encyclopedia), das aber ist die Wikipedia ganz einfach nicht, da ein Lexikon sich durch den schnellen Überblick auszeichnet, Wikipedias Anspruch abe rin ausführlicher Information besteht.

4. Internetunverständnis
Es gehört zu den großen Ironien der Weltgeschichte, dass die Wikipedianer das Internet nicht zu verstehen haben scheinen. Beispielsweise hat die Wikipedia praktisch unbegrenzt Platz für neue Artikel – woraus folgert, dass eine Löchung nur erfolgen sollte, wenn es dafür gute Gründe gibt. Denn, um Fefe nochmal zu zitieren:
Mein Anspruch an die Wikipedia ist, dass ich, wenn mir jemand von Tschunk erzählt, bei der Wikipedia nachschlagen kann, was das eigentlich ist. Oder wenn mir einer von MOGIS erzählt. Genau wie ich das machen kann, wenn mir jemand von Anonymous erzählt.

Und wisst ihr was: In der englischen Wikipedia funktioniert das auch. Sogar mit Tschunk.

Erstaunlich ist auch, dass die Wikipedia Blogs nicht als Quelle akzeptiert – das gilt zwar auch bei anderen Sprachversionen der Wikipedia, dort aber nur bis zu einer gewissen Grenze.
Wenn ein Artikel sich zum Beispiel um einen Politiker dreht, der ein Blog hat, so wird dieses Blog selbstverständlich als Quelle gelten. Hierzulande undenkbar, bevor nicht eine Tageszeitung o.ä. ihrerseits den Blogeintrag übernommen hat.